Sylphen - Elementarwesen der Luft
Wer sich aktiv an der Himmelsreinigung beteiligt, wird schnell ein wiederkehrendes Phänomen bemerken: Wenn sich künstliche Wolken auflösen, beginnen sie häufig auszufransen und formen dabei Gebilde, die teils mystisch anmuten – manchmal sogar in Gestalt von Engelsfiguren. Rund um dieses Thema herrscht viel Verwirrung. Oft werden diese Formen ausschließlich aus einem materialistisch mechanistischen Weltbild heraus betrachtet und vorschnell als Chemiewolken abgetan. Doch wer seinen Blick weitet, entdeckt hinter ihnen eine völlig neue, fast magische Ebene – die Welt der Sylphen, der Elementarwesen der Luft.
Die mechanische Sichtweise
Doch fangen wir ganz vorne an: Innerhalb eines stabilen Orgonfeldes zerfallen künstliche Wolken und lösen sich auf. Dabei werden immer wieder feine, faserartige Strukturen sichtbar. Auf den ersten Blick wirkt dieses Schauspiel ungewöhnlich – fast bizarr – und wird von einem ungeschulten Beobachter meist der chemischen oder technischen Wettermanipulation zugeschrieben. Aus rein mechanischer Sicht ist diese Erklärung durchaus richtig.
Die mechanische Sichtweise
Ein mechanisches Weltbild bedeutet: Man beobachtet die Vorgänge, die Kräfte, die aufeinander wirken, und die Ergebnisse, die sich daraus ergeben – alles rein mechanisch nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip. Diese Vorstellung ist fest im Materialismus verankert: Alles, was geschieht, wird als rein physikalischer Prozess verstanden, ohne höhere Ordnung, geistige Führung oder seelische Dimension.
Auf das Himmelsbild lässt sich dieses Prinzip wie folgt übertragen:
Künstliche Wolken entstehen durch chemische Partikel in der Atmosphäre, an denen Feuchtigkeit kondensiert. Durch gepulste elektromagnetische Wellen werden daraus Wolken gezündet und können in ihrer Form und Bewegung dreidimensional gesteuert werden. Treffen solche künstlichen Wolken auf ein Orgonfeld, verändern sich die bestehenden Ladungszustände. Durch Interferenzen und andere physikalische Vorgänge verlieren die Wetteringenieure die Kontrolle über das System – die künstlichen Wolken beginnen zu zerfallen.
Dieser Ablauf lässt sich innerhalb eines mechanistischen Weltbildes vollständig technisch erklären und könnte mit geeigneten Messinstrumenten nachgewiesen werden. Doch das ist nur eine begrenzte Sichtweise der Wirklichkeit – denn hinter den sichtbaren Vorgängen wirken Kräfte, die jenseits der reinen Mechanik liegen.
Ein häufiges Bild in der Himmelsreinigung:
Am Horizont ist eine dichte, künstliche Wolkendecke zu sehen. Am Rand des Orgonfeldes beginnt sie sich zu lockern und franst zunehmend aus. Innerhalb des Feldes löst sie sich schließlich vollständig auf – der Himmel erscheint klar und blau.
Doch was steckt hinter diesen Vorgängen?
Die funktionelle Sichtweise
Zweifelsfrei richtig ist, dass innerhalb eines Orgonfeldes ein höheres Energiepotential besteht. Man könnte auch sagen: Die Atmosphäre befindet sich in diesem Bereich in einem angeregten Zustand, wodurch die künstlichen Wolken ihre Struktur verlieren und als feine, faserartige Gebilde sichtbar werden.
Diese Vorgänge lassen sich auch aus einer funktionellen Sichtweise betrachten. Ein funktionelles Weltbild nach Dr. Wilhelm Reich ist zwar weiterhin im Materialismus verwurzelt, doch erkennen wir darin bereits eine höhere Ordnung, die über reine Mechanik hinausgeht – oder, wie man es in der Psychologie nennt: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Die funktionelle Sichtweise nach Dr. Wilhelm Reich
Wilhelm Reich verstand unter einer funktionellen Sichtweise das Erkennen von Zusammenhängen zwischen Bewegung, Energie und Form. Er betrachtete Naturvorgänge nicht als isolierte Einzelphänomene, sondern als Ausdruck lebendiger Prozesse, die miteinander in Beziehung stehen und sich gegenseitig beeinflussen.
Mechanik und Lebendigkeit sind in diesem Denken keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Wirklichkeit. Wo Energie fließt, entsteht Bewegung, und wo Bewegung geordnet verläuft, zeigt sich Leben. In diesem Sinne kann auch die Atmosphäre als lebendiges System verstanden werden – ein Raum, in dem Kräfte wirken, sich ordnen und aufeinander reagieren.
Da die fasrigen Gebilde sich vermehrt innerhalb eines Orgon-Feldes zeigen und sich deutlich von den sonst üblichen rippenartigen Frequenzmustern unterscheiden, könnte man aus funktioneller Sicht hier einen lebendigen Prozess erkennen. Was auch immer hier geschieht, es ist nicht nur mehr rein mechanisch, sondern energetisch lebendig.
Solche Formationen lassen vermuten, dass hier nicht bloß physikalische Prozesse ablaufen, sondern ein lebendiger Energieaustausch stattfindet.
Die faserartigen Strukturen stehen dabei für den natürlichen, lebendigen Prozess, während der Kondensstreifen darunter die technische Beeinflussung der Atmosphäre sichtbar macht.
Ein beseeltes Weltbild
Ich persönlich gehe an dieser Stelle einen Schritt weiter und sehe in diesen Vorgängen mehr als nur Energie oder einen lebendigen Prozess. Wenn ich in den Spiegel blicke, sehe ich zwar meinen materiellen Körper – doch mein Bewusstsein erkennt sich als geistiges, höheres Wesen, das diesen Körper bewohnt.
Wenn wir wissen, dass wir selbst mehr sind als nur Materie, warum sollte die Natur unbeseelt sein? Alles, was existiert trägt den Ausdruck einer schöpferischen Intelligenz in sich. Diese zeigt sich in Ordnung, Harmonie und in lebendigen Prozessen.
Auch die Atmosphäre ist Teil des lebendigen Ganzen – ein materieller sowie feinstofflicher Raum, der mit der Erde verbunden ist und auf Energie, Bewegung und Bewusstsein reagiert. Innerhalb dieses Feldes existieren Sylphen, die in alten Überlieferungen als Elementarwesen der Luft beschrieben werden. Nach Paracelsus sind Sylphen die feinstofflichen Wesen der Luft – Bewusstseinsformen, die das Luftelement bewohnen und sich in dessen Strömungen bewegen.
In unserer heutigen Zeit, in der die Atmosphäre zunehmend belastet und gestört ist, liegt der Gedanke nahe, dass die Sylphen auf ihre Weise zum Ausgleich und zur Wiederherstellung der Harmonie beitragen. Ihr Wirken zeigt sich dort, wo sich die Luft klärt, Wolken in feine Strukturen zerfallen und der Himmel in neuer Klarheit erstrahlt.
Wenn Du das nächste Mal am Himmel solche mystisch anmutenden oder gar engelartigen Gebilde entdeckst, frage Dich, ob sie nicht Ausdruck einer höheren Wesenheit sein könnten – anstatt sie nur aus einer rein materialistischen, mechanischen Sichtweise zu beurteilen.
Abschließender Tipp
In der Himmelsreinigung kannst Du mit den Sylphen auch aktiv zusammenarbeiten. Verbinde Dich innerlich mit ihnen und bitte um ihre Unterstützung bei der Klärung des Himmels. Die Ergebnisse, die daraus entstehen, sind oft erstaunlich. Denke daran, Dich bei ihnen für ihre Hilfe zu bedanken – ein Ausdruck des Respekts, der die Verbindung stärkt und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit vertieft.