Pflege der Zaubersteine
Wer langfristig Freude an seinen Zaubersteinen haben möchte, darf sich auch bewusst um sie kümmern. Der Pflegeaufwand ist zwar verhältnismäßig gering, doch einige grundlegende Dinge dürfen beachtet werden. Sonnenlicht, Vollmondlicht und Erdung tragen dazu bei, um sie energetisch frisch zu halten.
Reinigen, Aufladen, Erdung
Es wird immer wieder behauptet, Orgonit ziehe „niedrige Energien“ an, sauge sie auf und wandle sie um. Irgendwann sei der Zauberstein dadurch „voll“ und gehöre gereinigt. Nach meiner Erfahrung führt diese Vorstellung jedoch in die falsche Richtung.
Dr. Wilhelm Reich konzentrierte und leitete Orgonpotentiale. Karl Hans Welz ging mit seinen Erfindungen einen Schritt weiter und entwickelte eine neue Form der Akkumulation. Don Croft brachte durch die Verwendung von Kristallen eine zusätzliche Ordnung in das Feld, indem er die Energie informationstechnisch strukturierte.
Die Zaubersteine von heute gehen darüber hinaus: Sie lassen sich als bewusst gestaltetes Gesamtwerk verstehen, in dem das Thema Information eine zentrale Rolle spielt – einerseits durch die Eigenschaften der verwendeten Steine, andererseits durch die Qualitäten der Metalle. In der alchemistischen Tradition war bekannt, dass jedes Metall eine eigene energetische Signatur trägt. Durch die gezielte Anordnung dieser Elemente entsteht damit nicht bloß ein „Filter“, der sich irgendwann füllt, sondern eher eine Quelle: ein geordnetes, stabiles Feld, das aus sich heraus wirkt und weit über die frühen Grundlagen und Ansätze von Reich und seinen Nachfolgern hinausreicht.
Dennoch benötigen die Zaubersteine eine gewisse Pflege. Energetische Fremdsignaturen können sich am Orgonit anhaften und die Wirkung beeinträchtigen. Um dem entgegenzuwirken und dafür zu sorgen, dass die Zaubersteine energetisch frisch bleiben, empfiehlt sich eine regelmäßige „Ladung“ durch Sonnenlicht und Vollmondlicht.
Auch das Erdungsthema ist wichtig: Orgonit kann regelmäßig direkt auf den Erdboden gestellt werden. Dabei fließt die Kraft von Mutter Erde durch den Zauberstein hindurch und belebt ihn. Ideal ist es, den Orgonit einmal pro Woche zur Morgensonne auf eine Wiese zu stellen. Wenn das nicht möglich ist, sollte man ihn zumindest einmal im Monat bewusst zu erden.
Reinigen mit Wasser
Auch ein Wasserbad kann sehr belebend wirken. Man kann die Zaubersteine dabei für drei bis fünf Minuten unter fließendes Wasser stellen. Noch besser ist es, sie zu einem Fluss zu bringen. Wer schon einmal bewusst barfuß im klaren Wasser eines Flusses stand, kennt dieses Gefühl: als würde das Wasser sanft alles mitnehmen, was nicht zu einem gehört, und es weit forttragen. Ähnlich wirkt es auch bei den Zaubersteinen – und es stärkt ihre Energie ungemein.
Der geeignete Platz
Eine häufig gestellte Frage ist, wo ein Zauberstein am besten aufgestellt werden sollte. Bei Himmelsreinigern ist die Antwort relativ einfach – sie kommen in den Garten oder an einen Ort, von dem aus sich der Himmel gut akupunktieren lässt. Mehr Informationen zur Arbeit mit Himmelsreinigern finden sich im Bereich „Himmelsreinigung“.
Pyramiden, Raumharmonisierer oder andere Geräte, die für den Innenraum gebaut sind, stellt man am besten dort auf, wo sie im Moment am harmonischsten wirken. Wenn also der Eindruck entsteht, dass die Pyramide gerade gut ins Wohnzimmer passt, darf sie dort gerne stehen – idealerweise so, dass Sonnen- oder Mondlicht darauf fällt.
Zaubersteine „wandern“ auch gerne. Vielleicht entsteht nach einigen Tagen oder Wochen das Gefühl, dass das Orgonit an einen anderen Platz gehört. Wenn dem so ist, lohnt es sich, diesem Impuls zu folgen – er wird richtig sein. Die Zaubersteine kommunizieren mit uns – mal über Bilder, mal über Gedanken oder Gefühle. Wer sich darauf einlässt, wird staunen, was sie alles zu erzählen haben.
Abschließender Tipp
Betrachte Deine Zaubersteine wie kleine, treue Gefährten – sie begleiten Dich im Alltag, schützen Dich auf energetischer Ebene, schenken Dir Energie und Harmonie, und danken es Dir, wenn Du ihnen Aufmerksamkeit und Pflege schenkst.