Herstellung der Zaubersteine
Der Bau der „Zaubersteine“ ist ein wahrhaft alchemistischer Prozess. Neben den verwendeten Materialien sind auch die Intention und die geistige Haltung des Erbauers von größter Bedeutung. Die Energie, in der man sich während des Bauens befindet, wirkt sich maßgeblich auf das Endergebnis aus. Je höher man schwingt, desto wirkungsvoller wird am Ende auch der Zauberstein.
Es darf bedacht werden, dass es zu einer energetischen Kopplung zwischen dem Erbauer und den Zaubersteinen sowie zwischen dem Anwender und den Zaubersteinen kommt. Wer also für andere Menschen baut, greift indirekt in deren Energiefeld ein. Daher sollte stets mit größter Sorgfalt und reinem Geist beziehungsweise Herzen gearbeitet werden. Ist dieser Zustand nicht gegeben, darf der Bau der Energiewerkzeuge unterbrochen werden. Qualität statt Quantität! Neben der geistigen Komponente gibt es ein paar Grundregeln bei der Materialauswahl, die beim Bauen beachtet werden dürfen.
Steine
Im Grunde können alle Steine verbaut werden, sofern sich die Wirkung der Steine nicht gegenseitig aufheben. Jeder Stein bringt seine eigene Qualität und seine individuellen Eigenschaften mit. Es gibt jedoch Steine, die für ein stabiles Energiefeld sorgen und nach meiner Erfahrung auf keinen Fall fehlen dürfen: Bergkristall, Schungit und Pyrit!
Steine reinigen / informieren
Steine sind Informationsspeicher – daher ist der „Ladeprozess“ von großer Bedeutung. Die Informationen, die im Vorfeld in den Steinen gespeichert werden, werden später auch von den Zaubersteinen ausgesendet.
Es gibt viele Möglichkeiten, Steine zu informieren. Sonnenlicht (am besten Morgen- und Abendsonne) sowie Vollmondlicht sind dabei essentiell! Zusätzlich können die Steine mit guten Gedanken, Frequenzen oder beispielsweise Musik informiert werden. Weitere Informationen zum Thema Steine reinigen und informieren findest Du in diesem Video:
Trommelsteine verbauen?
Die Frage, ob man Trommelsteine oder lieber Rohsteine verbauen sollte, ist einfach zu beantworten: Rohsteine besitzen in der Regel deutlich mehr Energie als Trommelsteine oder geschliffene Steine. Daher sollte, wenn möglich, ausschließlich auf Rohsteine zurückgegriffen werden. Um Trommelsteine herzustellen, werden Rohsteine in einer Steintrommel oder einem Spirator über mehrere Tage hinweg mit Schleifmitteln bearbeitet. Dabei verändert sich die Kristallstruktur an der Oberfläche – aus energetischer Sicht geht ein Teil der natürlichen „Information“ der Steine verloren. Viele Trommelsteine werden zudem mit Klebstoff stabilisiert.
Häufig kommt aluminiumhaltiges Schleifpulver (z. B. Aluminiumoxid) zum Einsatz, was die Energiequalität zusätzlich mindert. Da die Steine während des Trommelns oft stark an Farbe verlieren, werden sie im Anschluss nicht selten künstlich eingefärbt.
Wer den natürlichen Energiefluss und die ursprüngliche Information eines Steines bewahren möchte, greift daher am besten zu Naturrohsteinen. In diesem Video wird das Thema Trommelsteine noch einmal ausführlich erklärt:
Metalle
Einer der wichtigsten Komponenten ist das Metall. Bei vielen Anbietern von Orgonit im Internet findet man wenig bis kaum Metall verbaut. Dabei ist ein hoher Metallanteil entscheidend für einen starke Orgonakkumulation – und damit auch für ein potentes Orgonit.
Im Internet kursiert auch die sogenannte 50/50-Regel. Sie besagt, dass etwa 50 % organisches Material (z. B. Steine, Harz) und 50 % anorganisches Material (Metalle) verbaut werden sollten. Diese Regel leitet sich aus Wilhelm Reichs Orgon-Akkumulator ab, der aus abwechselnden Schichten organischen und anorganischen Materials bestand. Für die Zaubersteine hat diese Regel wenig bis keine Gültigkeit.
Mein Tipp: Verwende so viel Metall wie möglich. Dabei können Späne, Granulate sowie Metallpulver verwendet werden.
Metallpulver bieten den Vorteil einer besonders großen Oberfläche. Je größer diese im Inneren der Zaubersteine ist, desto mehr Grenzflächen entstehen zwischen Metall und Kunstharz. Genau an diesen Übergängen entfaltet sich die Dynamik des Materials: Während Metall das Orgon abstößt, zieht das organische Kunstharz es wieder an.
Durch den Einsatz feiner Metallpulver entsteht so eine kraftvolle Bewegung innerhalb des Orgonits. Werden unterschiedliche Metalle zusätzlich in getrennten Schichten angeordnet, kann ein rhythmischer Energiefluss entstehen – das Orgon beginnt zu oszillieren und entwickelt, abhängig vom jeweiligen Metall, eine eigene energetische Qualität.
Welche Metalle verbauen?
Nach meiner Erfahrung sollte immer mindestens ein ferromagnetisches Element (z. B. Eisen, Stahl) und ein diamagnetisches Element (z. B. Kupfer, Gold, Silber, Zink, Silizium usw.) verbaut werden.
Die Kombination von ferromagnetischen und diamagnetischen Materialien ist auch deshalb interessant, weil beide sehr unterschiedliche Wechselwirkungen mit Energie- und Kraftfeldern haben – und sich diese Eigenschaften ergänzen können:
Ferromagnetische Elemente (wie Eisen oder Stahl) bündeln und leiten magnetische Feldlinien stark. Sie wirken wie ein Verstärker oder „Leiterbahn“ für Energien, die an magnetische Wechselwirkungen gekoppelt sind.
Diamagnetische Elemente (wie Kupfer, Gold oder Silber) stoßen Magnetfelder leicht ab und verteilen Energie sanft in ihrer Umgebung. Sie haben oft auch leitende Eigenschaften für elektrische Ströme und feinstoffliche Energien.
Wenn beide Arten in einem Zauberstein kombiniert werden, entsteht ein dynamisches Wechselspiel aus Anziehung, Bündelung und Abstoßung, das den Energiefluss im Inneren stärker in Bewegung bringt. Das führt dazu, dass sich das Orgon leichter sammelt, gleichmäßiger verteilt und intensiver abstrahlt.
Neben den physisch-materiellen Eigenschaften existiert auch eine geistige Ebene der Metalle. Die Alchemie früherer Zeiten verstand, dass hinter jeder stofflichen Erscheinungsform ein inneres Wirkprinzip steht. Metalle sind demnach weit mehr als bloß angeordnete Atome, die Energie leiten – sie tragen jeweils eine eigene Qualität in sich.
Gold wird traditionell mit der Anbindung an das Göttliche und ein hohes Bewusstsein in Verbindung gebracht. Silber gilt als Mondmetall und steht symbolisch für das Verborgene und die tieferen Schichten des Unbewussten. Daher sollten diese beiden Metalle, wenn möglich, in jedem Zaubersteinen ihren Platz finden.
Auch Eisen wurde kulturübergreifend geschätzt und häufig eingesetzt, um schützende Strukturen aufzubauen und unerwünschte, energetisch dunkle Einflüsse fernzuhalten. An dieser Stelle noch tiefer in die Metallkunde einzutauchen, würde jedoch den Rahmen sprengen.
Doch so wertvoll manche Metalle sein können, gilt dies nicht uneingeschränkt für alle. Gerade ein Metall verdient in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit: Aluminium.
Aluminium verbauen?
Aluminium ist ein häufig verwendetes Metall beim Bau von Orgonit. Es ist leicht verfügbar, kostengünstig und kann die Wirkung eines Zaubersteins zunächst spürbar verstärken. Gerade deshalb wird es von vielen bevorzugt eingesetzt.
Dennoch ist von reinem Aluminium abzuraten. Aus energetischer Sicht wird diesem Metall eine Qualität zugeschrieben, die innere Unruhe fördert und bestehende Ängste verstärket. Sowohl Erkenntnisse aus der modernen alchemistischen Forschung (Keshe) als auch meine eigenen praktischen Beobachtungen legen nahe, auf den Einsatz von Aluminium bewusst zu verzichten. Auch von Aluminiumrohren bei Himmelsreiniger ist abzuraten.
Auffällig ist zudem, dass Aluminium in der Natur praktisch nie in reiner Form vorkommt, sondern fast immer an andere Stoffe gebunden ist. Diese natürliche Struktur deutet auf ein Gleichgewicht hin, das durch isoliertes Aluminium gestört werden könnte. Es ist daher ratsam, diese Ordnung auch beim Bau von Zaubersteinen zu berücksichtigen.
Stattdessen empfiehlt es sich, auf natürliche Aluminiumverbindungen zurückzugreifen, wie sie in bestimmten Mineralien vorkommen – etwa Kyanit, Türkis, Saphir oder Rubin. Diese Steine machen das Orgonit spürbar stärker, ohne die negativen Effekte von Aluminium zu erhalten.
Kupferrohre
Für die Himmelsreinigung werden in den Zaubersteinen Kupferrohre verbaut. Diese dienen als Antennen, welche die Energie in hohe Atmosphärenschichten leiten. Es können jedoch auch andere Materialien als Antennen verwendet werden, wie z.B. Eisen, Stahl, Titan oder Silber.
Kupfer ist deshalb zu empfehlen, da es ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Es besitzt nach Silber die höchste Leitfähigkeit (Konduktivität) aller Metalle und ist damit eine ausgezeichnete Wahl als Antennenmaterial.
Wichtig hierbei ist der Durchmesser: 28 mm ist das Minimum, das verbaut werden sollte. Bei kleineren Rohrdurchmessern ist die Leistung der Antenne zu gering, um nachhaltige und dauerhafte Effekte am Himmel zu erzielen. Ab fünf Liter Volumen empfehle ich Rohre mit 35 mm Durchmesser. Bei größeren Himmelsreinigern können auch 42mm oder dicker verwendet werden.
Generell gilt: Je größer die verbaute Antenne, desto stärker wirkt ein Himmelsreiniger. Allerdings sollte auch der Sockel groß genug sein, um die entsprechende Leistung erzeugen zu können.
Die Rohre sollten anschließend mithilfe einer Verbindungsmuffe bzw. Steckmuffe verlängert werden. Für Himmelsreiniger mit einem Volumen von bis zu 5 Litern empfiehlt sich eine Verlängerung auf 2,5 m. Größere Himmelsreiniger ab 10 Litern Volumen sind ab einer Rohrlänge von 5 m extrem effektiv! Im folgenden Video gibt es weitere Informationen zum Thema Kupferrohre.
Spiralen
Spiralen gelten seit jeher als Symbol für Bewegung und gerichteten Energiefluss. Auch im Orgonit unterstützen sie die Dynamik im Inneren des Zaubersteins und tragen dazu bei, dass Energie nicht stagniert, sondern in eine natürliche Zirkulation kommt.
Die sogenannte Galaxie-Spirale vereint dabei beide Fließrichtungen und schafft ein ausgewogenes Strömungsmuster. Wird sie so eingelegt, dass ihre Öffnung – von oben betrachtet – ein „S“ ergibt, richtet sich der Energiefluss nach oben aus. In umgekehrter Position wird die Energie nach unten geleitet. Ein Tutorial zum Bau von Galaxie Spiralen findest Du hier:
Grundlagen PDF
Für alle, die sich ein solides Fundament im Bau von Orgonit schaffen möchten, habe ich die wichtigsten Grundlagen in einer übersichtlichen PDF zusammengefasst. Sie vermittelt das notwendige Basiswissen für einen sicheren Einstieg und bildet zugleich die Grundlage für die vertiefenden Inhalte meiner Akademie. Wenn Du diese Zusammenstellung erhalten möchtest, sende ich sie Dir gerne zu. Trage dafür einfach Deine E-Mail-Adresse ein.