22 Tipps zum Orgonit-Bau

An dieser Stelle findest du 22 praktische Tipps zum Bau von Orgonit. Sie umfassen sowohl grundlegende Hinweise als auch Empfehlungen zu Gießformen, Materialien und den feinen Details, die beim Arbeiten oft den entscheidenden Unterschied machen. Diese Tipps stammen direkt aus meiner eigenen Praxis und können dir helfen, typische Anfängerfehler zu vermeiden und schneller zu guten Ergebnissen zu kommen.

5 grundlegende Tipps

Der Gießplatz

Das Gießen von Orgonit ähnelt einem alchemistischen Prozess. Daher wirkt sich auch der Ort, an dem gegossen wird, unmittelbar auf das Endergebnis aus.

Gestalte deinen Gießplatz deshalb zu einem Ort des Friedens und der Freude. Du kannst die Energie des Platzes auf vielfältige Weise erhöhen – etwa durch Symbole, Mantren oder andere Elemente, die dich ansprechen. Lass deiner Kreativität dabei freien Lauf und schaffe einen Raum, in dem du dich wohlfühlst und gern arbeitest.

Das Bild stammt übrigens aus meiner Werkstatt. Die Tiere kommen dort regelmäßig vorbei – offenbar mögen auch sie gute Gespräche. 😜

Harzkanister beschriften

Viele kennen wahrscheinlich die Experimente von Masaru Emoto und seine Erkenntnisse darüber, wie sich Worte auf die Kristallstruktur von Wasser auswirken.

Aus diesem Grund ist es sehr empfehlenswert, Gießformen, Becher und besonders den Harzkanister mit liebevollen und positiven Worten zu beschriften.
Sie prägen die energetische Qualität des Materials und wirken unterstützend während des gesamten Gießprozesses.

Habe einen Plan, wie dein Zauberstein aufgebaut sein soll

Gerade zu Beginn ist es mir oft passiert, dass der Bau einer Pyramide oder eines Chembusters für mehrere Tage – manchmal sogar für einige Wochen – unterbrochen wurde. Wenn ich dann weitermachen wollte, wusste ich nicht mehr genau, welche Schichten bereits gegossen waren.

Daher ist es sehr hilfreich, die einzelnen Arbeitsschritte mitzuschreiben oder sich schon im Vorfeld einen klaren Aufbauplan zu erstellen. So behältst du jederzeit den Überblick und stellst sicher, dass dein Orgonit genau so entsteht, wie du es dir vorgestellt hast.

Mantren sprechen oder singen

Es wirkt besonders kraftvoll, während des Anrührens des Harzes Mantren zu sprechen oder zu singen. Ein Mantra, das von vielen Menschen genutzt wird, lautet:

„Ich bitte um Frieden für Mutter Erde und all ihre Bewohner.“

Mantren entfalten ihre Wirkung über die Zeit – und je mehr Menschen sie verwenden, desto stärker schwingen sie im kollektiven Feld. Ich würde mich freuen, wenn Du dieses Mantra in Deinen eigenen Gießprozess mit einbindest.

50/50-Regel

Seit vielen Jahren kursiert die sogenannte 50/50-Regel. Sie besagt, dass beim Bau von Orgonit 50 % organisches und 50 % anorganisches Material verwendet werden sollen. Oft taucht dabei die Frage auf, wie diese Aufteilung zu bemessen ist: Geht es um Gewicht – oder um Volumen?

Vermutlich leitet sich diese Regel aus Wilhelm Reichs Orgonakkumulatoren ab, in denen organische und anorganische Materialien geschichtet wurden. Für den Bau von Zaubersteinen ist sie jedoch nicht anwendbar.

Mein Tipp lautet daher: Verwendet großzügig Metall.

Das Kunstharz ist der organische Bestandteil und durchdringt den gesamten Orgonit – deshalb darf und soll der Metallanteil entsprechend hoch sein.

5 Tipps zum Gießen

Temperatur

Die Temperatur ist ein entscheidender Faktor beim Bau von Orgonit. Die Raumtemperatur sollte laut vieler Hersteller idealerweise zwischen 20 und 24 °C liegen. Ist es kühler, benötigt das Harz deutlich länger, um vollständig auszuhärten.

Bei niedrigen Temperaturen (rund 15 °C oder darunter) kann es sogar vorkommen, dass das Harz fehlerhaft aushärtet. Zwar unterscheiden sich die Kunstharzsysteme in ihrer Robustheit, doch grundsätzlich sollte man seinen Gießlingen eine angenehme Wohlfühltemperatur ermöglichen.

Auch zu hohe Temperaturen sind nicht empfehlenswert. Bei etwa 35 °C und mehr steigt die Wahrscheinlichkeit für Materialfehler ebenfalls deutlich an.

Ebenso ungünstig sind starke Temperaturschwankungen während des Aushärtens. Am besten gießt man daher in gut belüftbaren, beheizbaren und möglichst temperaturstabilen Innenräumen.

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit beim Gießen von Orgonit sollte möglichst unter 60 % liegen.
Ist sie höher, kann Feuchtigkeit in das Harz gelangen, was zu einer milchigen Oberfläche führt.

Besonders problematisch wird es, wenn das fertige Orgonit später mit Wasser in Berührung kommt – die Oberfläche kann dann schlagartig milchig oder weiß anlaufen.

Es ist daher ratsam, in geschlossenen Räumen zu arbeiten. Man kann den Raum vor dem Gießen gut aufheizen und anschließend stoßlüften, um die Luftfeuchtigkeit zu senken.

🔹 Kleiner Tipp
Sollte die Luftfeuchtigkeit dennoch zu hoch sein und dein Orgonit anlaufen, lässt sich dies in den meisten Fällen mit Politur wieder beheben. Alternativ kann man die Oberfläche mit klarem Nagellack versiegeln – oder einfach eine dünne neue Schicht Kunstharz darüber gießen.

Kunstharz im warmen Wasserbad erwärmen

Wie viele Luftblasen beim Anrühren entstehen, hängt maßgeblich von der Viskosität des Harzes ab. Je wärmer das Harz ist, desto dünnflüssiger wird es – und desto leichter lässt es sich rühren.

Am einfachsten gelingt das Erwärmen, indem Du das Harz in einem Plastikbecher bereitstellst und diesen in einen größeren Plastikbehälter mit heißem Wasser stellst. So kann sich das Harz schonend erwärmen, ohne dass es zu heiß wird.

Wichtig ist jedoch, nur das Harz selbst zu erwärmen. Wenn auch der Härter erhitzt wird, besteht die Gefahr, dass das Harz innerhalb weniger Minuten zu gelieren beginnt und nicht mehr gegossen werden kann.

Es gibt verschiedene Harzsysteme:
Einige benötigen länger zum Aushärten, haben dafür aber meist automatisch weniger Lufteinschlüsse. Ganz vermeiden lassen sich Luftblasen jedoch nie – besonders die sehr feinen Bläschen. Das ist vollkommen in Ordnung und beeinträchtigt die Wirkung des Orgonits nicht.

Lufteinschlüsse am Rand vermeiden

Nachdem Du eine Schicht gegossen hast, solltest Du mit dem Rührstäbchen unbedingt entlang des gesamten Randes Deiner Gießform fahren. Gerade bei Stein-, Späne- oder Granulatschichten verstecken sich dort oft größere Luftblasen, die später Probleme verursachen können.

Durch solche Lufteinschlüsse kann anschließend Feuchtigkeit eindringen. Im harmlosen Fall beginnt der Himmelsreiniger im Inneren etwas zu rosten. Im ungünstigsten Fall dringt Wasser ein, gefriert – und kann das Kunstharz aufsprengen.

Daher lieber ein paar Mal mehr nach stochern und sicherstellen, dass alle Luftblasen am Rand vollständig entfernt sind.

Lücken schließen

Wenn sich trotz sorgfältigen Nachstocherns kleine Luftblasen am Rand gehalten haben, entstehen beim fertigen Orgonit Lücken.

Diese Lücken sollten nachträglich mit ein paar Tropfen Kunstharz geschlossen werden. Vor allem Himmelsreiniger neigen sonst dazu, schneller zu rosten.

5 Tipps zu den Steinen

Steine laden

Damit Steine im Orgonit ihre volle Wirkung entfalten können, benötigen sie Sonnenlicht und Vollmondlicht. Wichtig ist dabei, möglichst klare Lichtverhältnisse zu haben. Wenn der Himmel stark künstlich verschleiert ist, nimmt die Qualität des Lichts deutlich ab.

Für das Sonnenlicht eignen sich besonders Morgen- und Abendsonne. Die intensive Mittagssonne im Sommer ist für viele Steine zu stark: Sie können Farbe verblassen lassen (z. B. Amethyst, Rosenquarz) oder in seltenen Fällen sogar zu Spannungsrissen führen (z. B. Bergkristall). Im Winter hingegen ist selbst die Mittagssonne in der Regel unproblematisch.

Vereinfacht gesagt: Tut das Sonnenlicht euch gut, tut es in der Regel auch den Steinen gut. Ist es dagegen grell und brennend, sollten die Steine im Haus bleiben.

Was die Dauer betrifft: Steine sollten mindestens 12 bis 16 Stunden in gutem Sonnenlicht gebadet werden – mehr ist jederzeit möglich.

Beim Vollmond kann man etwa zwei bis drei Tage vor dem Vollmond mit dem Laden beginnen und zwei bis drei Tage danach.

Die Steine geben dem Orgonit die energetische Information und Ausrichtung mit. Nehmt euch daher wirklich Zeit für diesen Prozess – er bildet die Grundlage für die spätere Qualität des Orgonits.

Steine Vorrat

Im vorherigen Tipp ging es um das Laden der Steine mit Sonnenlicht und Vollmondlicht. Da die Lichtverhältnisse dafür – besonders rund um den Vollmond – nicht immer ideal sind, ist es sinnvoll, sich einen Vorrat an bereits geladenen Steinen anzulegen.

Nichts ist ärgerlicher, als mit dem Gießen beginnen zu wollen und festzustellen, dass gerade keine energetisch vorbereiteten Steine zur Verfügung stehen.

Merke: Steine kann man nicht „zu viel“ laden – nur zu wenig. Ein kleiner Vorrat sorgt dafür, dass du jederzeit arbeitsbereit bist und deine Orgonite in bestmöglicher Qualität entstehen können.

Steine gezielt informieren

Steine können – zusätzlich zu Sonnenlicht und Vollmondlicht – auch bewusst und gezielt informiert werden. Wenn du beispielsweise eine individuelle Pyramide für einen bestimmten Menschen baust, kannst du die Steine vorab einige Minuten in der Hand halten und sie mit einer klaren inneren Ausrichtung aufladen. Dasselbe gilt für Pyramiden, die einem bestimmten Thema gewidmet sind: Die Steine können dabei die entsprechende Information tragen und verstärken.

Der Bau von Orgonit ist letztlich eine Form von Alchemie. Je bewusster und offener du dich auf diesen Prozess einlässt, desto stärker wirkt die feine Magie, die während des Gießens entsteht.

Zusätzliches Sonnenbad

Wir wissen, dass Steine vor dem Bau von Orgonit mit Sonnenlicht und Vollmondlicht geladen werden dürfen. Ich persönlich gönne den bereits geladenen Steinen unmittelbar vor dem Verbauen gerne noch ein kurzes zusätzliches Sonnenbad. Dafür reichen meist schon wenige Minuten aus. Wichtig ist dabei, dass das Licht möglichst klar und nicht diffus ist – nur dann steht das vollständige Frequenzspektrum der Sonne zur Verfügung.

Bergkristall – Spitzen

Bergkristall-Spitze ist nicht gleich Bergkristall-Spitze – jeder Stein trägt seine ganz eigene Energiequalität in sich. Wenn du eine Pyramide bauen möchtest, lohnt es sich, die Steine im Vorfeld achtsam zu erspüren. So findest du intuitiv jene Spitze, die am besten zu dem Menschen passt, für den die Pyramide gedacht ist.

Dasselbe gilt für Pyramiden, die einem bestimmten Thema gewidmet sind:
Nicht jede Spitze harmoniert mit jedem Anliegen – manche Steine tragen eine klare, lichte Energie, andere wirken eher sanft, beruhigend oder tiefgehend. Nimm dir daher beim nächsten Pyramidenbau einen Moment Zeit, um dich bewusst mit den Steinen zu verbinden.
So findest du jene Spitze, die sich wirklich stimmig und passend anfühlt.

5 weitere Tipps

Mit voller Präsenz arbeiten

Beim Bau von Orgonit ist es wichtig, wirklich bei der Sache zu sein und sich möglichst gut auf den Prozess einzulassen. Das bedeutet nicht, dass du dich völlig von der Außenwelt abzukapseln brauchst – aber alles, was dich ablenkt oder dir Energie raubt, sollte in diesem Moment außen vor bleiben.

Sorgen, Ängste oder Ablenkungen haben hier keinen Platz. Je mehr du dich dem Prozess mit Hingabe und Präsenz widmest, desto kraftvoller und lebendiger werden auch deine Zaubersteine.

Klänge und Musik

Beim Gießen von Orgonit ist nicht nur das Material wichtig – auch die Umgebung, in der du arbeitest, spielt eine große Rolle. Manche Menschen bevorzugen vollkommene Stille, um sich ganz auf den Ablauf zu konzentrieren und den Energiefluss bewusst wahrzunehmen. Andere hingegen wählen eine sanfte musikalische Begleitung oder harmonische Frequenzen, die eine ruhige, klare Stimmung fördern.

Entscheidend ist: Der Klang sollte Dir gut tun und Dich in Deiner Arbeit unterstützen. Ob Stille oder Musik – beides kann den Prozess stärken, sofern du mit Aufmerksamkeit und Präsenz arbeitest.

Reinigung des Raumes

Bevor Du mit dem Gießen beginnst, lohnt es sich, den Raum sowohl energetisch als auch physisch zu reinigen. Ein aufgeräumter, heller Arbeitsplatz wirkt unmittelbar auf Deine eigene Schwingung – und damit auch auf die Qualität Deiner Zaubersteine. Je klarer der Raum ist, desto klarer kann die Energie fließen.

Zur Reinigung kannst du Räucherwerk, Klang, frische Luft oder einfach ein kurzes Ordnen deiner Materialien nutzen. Oft genügt schon eine kleine Geste, um den Raum spürbar zu klären. Es geht dabei nicht um Perfektion, sondern um Bewusstsein. Ein klarer Raum ist wie eine leere Leinwand, auf der Du mit deiner eigenen Energie arbeitest. Schaffe Dir einen Ort, an dem Du gerne wirkst – und an dem besondere Werke entstehen können.

Stein- und Metallpulver

Anstatt künstliche Färbemittel zu verwenden, arbeite ich beim Orgonit bevorzugt mit reinem Stein- oder Metallpulver. Diese Materialien sind zwar im Vergleich deutlich teurer, dafür jedoch energetisch wertvoll und in ihrer Wirkung stimmiger.

Metallpulver oder Eisenoxide gieße ich grundsätzlich in einzelnen, klar abgegrenzten Schichten. Steinpulver hingegen nutze ich sowohl als energetische Komponente als auch zur sanften Färbung einzelner Schichten. Auf diese Weise bleibt die Struktur harmonisch, und jede Lage kann ihre eigene Qualität voll entfalten.

Silikon-Formen

Silikonformen eignen sich hervorragend für den Bau von Orgonit. Sie erzeugen meist eine glatte, glänzende Oberfläche und lassen sich sehr leicht entformen. Es gibt jedoch zwei Punkte, die unbedingt beachtet werden sollten:

1. Silikon ist elastisch
Schon kleine Bewegungen der Form während des Gießens oder Aushärtens können dazu führen, dass sich die Form an einer Stelle löst. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass die frisch gegossene Schicht seitlich hinunter rinnt oder sich unsauber verteilt.

2. Eine klare Grundschicht ist wichtig
Da Silikon nachgibt, empfehlen sich eine klare Harzschicht als Basis, bevor Steine, Metalle oder eine Spirale eingegossen werden. Ohne diese Grundlage drücken Steine oder Metallspäne in das Silikon ein – und man spürt später jede Unebenheit am fertigen Orgonit. Auch die Oberfläche kann dadurch weniger stabil werden und neigt mit der Zeit eher zu Rissen oder kleinen Abplatzungen.

In der Regel ist es nicht notwendig, Silikonformen einzufetten oder einen Trennspray zu verwenden. Silikon löst sich beim Entformen von selbst sehr gut.

2 Bonus Tipps

Geistige Wesen einladen

Beim Bau von Orgonit ist es hilfreich, lichtvolle geistige Wesen einzuladen und sie zu bitten, ihre Kraft und Ausrichtung in die entstehenden Zaubersteine einfließen zu lassen. Ich selbst arbeite dabei gerne mit Drachen- oder Engelwesen, sofern ihre Präsenz zum jeweiligen Orgonit passt. Nicht jedes Wesen trägt dieselbe Energie – achte daher aufmerksam darauf, welche Verbindung sich klar und stimmig anfühlt.

Wichtig ist, ausschließlich die lichtvolle geistige Welt einzuladen und klare Grenzen zu setzen. Kein unerwünschter oder dunkler Einfluss darf Zugang erhalten. Es empfiehlt sich, diesen Rahmen bewusst auszusprechen und innerlich zu halten.

Der Bau von Orgonit ist kein beiläufiges Bastelprojekt, sondern ein bewusster schöpferischer Prozess. Handle dabei achtsam, klar und mit einem guten inneren Zustand – das spiegelt sich in der Energie des Orgonits wider.

Pendeln

Wenn Du im Umgang mit dem Pendel geübt bist, kann es beim Bau von Orgonit ein äußerst wertvolles Werkzeug sein. Da wir heute weder vollständig verstehen, was Orgonit im Kern ist, wie es genau wirkt noch wie man es optimal aufbaut – und da es keine objektiven Messmethoden gibt, die alle energetischen Aspekte erfassen – ist es hilfreich, sich an die geistige Welt zu wenden.

Diese Ebenen haben einen umfassenderen Überblick über die energetischen Zusammenhänge, als wir ihn mit unserem Verstand allein erreichen könnten. Das Pendel ermöglicht es, mit diesem Wissen in Kontakt zu treten und Hinweise zu erhalten, die den Bauprozess unterstützen.

Nutze diese Möglichkeit bewusst und bitte deine geistigen Helfer um Rat. Sie begleiten den Prozess gerne, wenn die Anfrage klar und aufrichtig ist.

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